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Wo Craps in Deutschland am Tisch steht – und was das deutsche Recht daraus macht

Aktuell für September 2026
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Craps ist in Deutschland ein Nischenspiel. Wer danach sucht, trifft auf eine ungewöhnliche Lage: Die bundesweite Glücksspielaufsicht GGL vergibt keine Lizenz für Würfel­spiele, sondern nur für virtuelle Automatenspiele; Craps fällt, wo es überhaupt angeboten wird, unter die Länder­kompetenz und damit unter eine zweite, kleinere Lizenzsäule. Genau diese Spaltung prägt, welche Tische ein deutscher Spieler überhaupt finden kann – und auf welcher rechtlichen Grundlage er dort spielt. Die folgende Seite zeichnet die Optionen nach, ohne sie zu bewerten: was die GGL-Whitelist tatsächlich listet, was die Landes­erlaubnisse abdecken, welche Offshore-Marken Craps im Programm führen und welche Mechanik die Pass-Line-Wette beim Come-Out-Wurf hat.

Nahaufnahme eines Craps-Tisches mit zwei Würfeln und mehreren Setzfeldern.
Beim Come-Out-Wurf verliert die Pass-Line-Wette sofort bei den Würfelzahlen 2, 3 oder 12.

Stand der Auswertung: 23 September 2026. Geprüft gegen die GGL-Whitelist und die Anbieter­angaben in der jeweils tagesaktuellen Fassung.

Inhaltsverzeichnis
  1. Craps in Deutschland: was die Rechtslage tatsächlich zulässt
  2. Spielerschutz bei Live-Tischen: Einzahlungslimits, OASIS und was Craps-Spieler konkret betrifft
  3. Welche Tische es tatsächlich gibt: Spielauswahl bei lizenzierten Anbietern und Offshore
  4. Acht Craps-Anbieter im Vergleich: was sie bieten und was sie nicht bieten
  5. Wie eine Craps-Runde funktioniert: Funktionsweise der Pass-Line-Wette
  6. Was der Tisch vom Würfel verlangt: Setzfelder, Shooter und Rhythmus
  7. Wie viel ein Bonus wirklich kostet: die Rechnung hinter den Rollover-Zahlen
  8. Die Lizenztypen und Lizenzlage in Deutschland: was GGL- und Landes­erlaubnisse unterscheidet
  9. Wie ein Spieler die Anbieter vergleicht: Lizenz, Spielauswahl, Schutz
  10. Was bleibt – und was offen bleibt
  11. Häufige Fragen zu Craps in deutschen Online-Casinos

Craps in Deutschland: was die Rechtslage tatsächlich zulässt

Das deutsche Glücksspielrecht unterscheidet seit dem GlüStV 2021 zwei verschiedene Online-Erlaubnisse. Die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) vergibt die bundesweite Konzession für virtuelle Automatenspiele – also Online-Slots. Eine zweite Säule betrifft Online-Casinospiele, also Tisch- und Live-Spiele; diese Lizenz wird nicht von der GGL selbst erteilt, sondern von einem einzelnen Bundesland, in dessen Zuständigkeit der Anbieter fällt. Craps zählt, wo es reguliert angeboten wird, zu den Online-Casinospielen – und gehört damit in die zweite Säule.

Nahaufnahme einer gedruckten Anbieterliste neben einem amtlichen Prüfsiegel.
Die GGL-Whitelist verzeichnete zum Stand 07.09.2026 insgesamt 166 Einträge, davon 34 unter virtuelle Automatenspiele.

Die GGL-Whitelist (Stand 07.09.2026) listet insgesamt 166 Einträge. Davon entfallen 34 auf virtuelle Automatenspiele, 27 auf Sportwetten und 5 auf Online-Poker. Der Bereich Online-Casinospiele führt nur 5 Einträge – und alle 5 sind keine GGL-, sondern Landes­erlaubnisse: Merkur Bets Malta, NOVOLINE, Skill On Net und Tipico Karlsruhe mit Zuständigkeit Schleswig-Holstein sowie die Staatliche Lotterie- und Spielbank­verwaltung mit Zuständigkeit Bayern. Craps taucht in der Whitelist nicht als eigenes Produkt­segment auf, weil es unter den Oberbegriff Online-Casinospiele fällt.

Diese Aufteilung hat eine ganz praktische Konsequenz: Eine reine Slot-Lizenz – wie sie DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH für JackpotPiraten und BingBong hält – deckt Craps nicht ab. Anbieter mit ausschließlicher Automatenspiel-Erlaubnis dürfen keine Tischspiele anbieten und sich auch nicht als „Online-Casino“ bezeichnen (§ 22a Abs. 11 GlüStV 2021). Wer als deutscher Spieler Craps online spielen will, muss daher auf zwei Marken­typen achten: lizenzierte Anbieter mit einer Landes­erlaubnis für Online-Casinospiele und Offshore-Marken ohne deutsche Zulassung.

Wer sich einen ersten Überblick über die Lizenztypen verschafft, kann im Abschnitt „Die Lizenztypen und Lizenzlage in Deutschland“ nachlesen, wie die Spaltung zwischen Slot- und Tischlizenz die Spielauswahl prägt.

Spielerschutz bei Live-Tischen: Einzahlungslimits, OASIS und was Craps-Spieler konkret betrifft

Die deutsche Regulierung denkt Spielerschutz zuerst für Slots – und überträgt viele seiner Werkzeuge auf Tisch- und Live-Spiele. Drei Mechanismen greifen auch beim Craps-Tisch, sobald ein Anbieter unter einer deutschen Lizenz operiert.

Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit beträgt standardmäßig 1.000 € pro Monat und gilt kumulativ über alle lizenzierten Anbieter hinweg. Es wird technisch über die LUGAS-Aktivitätsdatei durchgesetzt: Jede Einzahlung wird zentral erfasst, ein neuer Versuch, das Limit zu überschreiten, wird abgewiesen. Gegen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – etwa Gehalts­abrechnungen oder Vermögens­nachweise – lässt sich das Limit anheben. Für Craps-Spieler bedeutet das: Auch Live-Einsätze am Würfeltisch zählen gegen dasselbe 1.000-€-Dach wie Slot-Spins.

OASIS ist die bundesweite Sperrdatei. Jeder lizenzierte Anbieter muss vor jeder Spieler­eröffnung und bei jeder Login-Session abfragen, ob eine Selbstsperre vorliegt. Eine OASIS-Sperre gilt für alle lizenzierten Anbieter gleichzeitig und ist nicht auf einzelne Spiel­typen beschränkt – wer sich sperren lässt, kann auch nicht mehr an einem Live-Craps-Tisch spielen. Die Sperre wird auf schriftlichen Antrag oder über die Landes­ordnungs­behörden verhängt.

Die 5-Sekunden-Regel zwischen Spiel­aktionen stammt nicht aus dem Slot-Kontext, sondern gilt ebenfalls für Live-Tische. Beim Craps entspricht das dem Mindest­abstand zwischen zwei Würfen – ein Tempolimit, das im Live-Stream durchgesetzt wird und über das ein Craps-Spieler, der an mehreren Tischen gleichzeitig spielen will, ohnehin stolpert: Parallel­spiel ist nach § 22a GlüStV 2021 untersagt.

Vor dem ersten Einsatz steht die vollständige KYC-Prüfung – Identitäts­nachweis, Adress­nachweis und Zahlungs­mittel­zuordnung. Wer Craps bei einem lizenzierten Anbieter spielt, hat diese Hürde bereits genommen. Offshore-Marken sind an OASIS und LUGAS nicht angeschlossen; sie haben ihre eigenen Limits, eigene Sperr­systeme – und keinen Zugang zur deutschen Sperr­infrastruktur. Das ist kein Werturteil, nur eine Beschreibung der technischen Lage.

Welche Tische es tatsächlich gibt: Spielauswahl bei lizenzierten Anbietern und Offshore

Bei der Spielauswahl klaffen die beiden Lizenz­typen auseinander. Lizenzierte Anbieter mit reiner Slot-Erlaubnis – also 34 der 166 Whitelist-Einträge – haben von Gesetzes wegen kein Craps im Programm. Craps kann nur dort auftauchen, wo eine Online-Casinospiel-Erlaubnis vorliegt, und das sind die 5 Landes­erlaubnisse.

In der Spielauswahl dieser 5 lizenzierten Casinospiel-Anbieter taucht Craps nach derzeitigem Stand uneinheitlich auf. Die staatliche Plattform DIE SPIELBANK (Sächsische Spielbanken-GmbH & Co. KG, Erlaubnis seit 03.11.2022) listet Craps in Verschiedenen Drittanbietern – ob als RNG-Variante, als Live-Tisch oder als Hybrid, lässt sich aus den Listings allein nicht ablesen. Eine direkte Bestätigung durch den Anbieter selbst lag für diese Auswertung nicht vor.

Merkur Bets Malta, NOVOLINE, Skill On Net und Tipico Karlsruhe sind die übrigen vier Landes­lizenz-Inhaber. Über deren Craps-Angebot lagen für diese Auswertung keine belastbaren Quellen vor; ein Fehlen in den konsultierten Listings heißt nicht, dass dort kein Craps-Tisch existiert – es heißt nur, dass sich aus den verfügbaren Quellen kein Craps-spezifischer Eintrag ableiten ließ.

Bei den Offshore-Marken ist die Datenlage dünner und widersprüchlicher. Ice Casino (WhiteBox B.V., Curaçao) führt Craps nach Drittquellen wie games.evolution.com; Slottica (Atlantic Management B.V., Curaçao, OGL/2024/1060/0472) ließ sich in den konsultierten Quellen nicht als Craps-Anbieter nachweisen. Beide Marken sind nicht in der GGL-Whitelist geführt; ihre Lizenz ist eine ausländische, die nach deutschem Recht keine Erlaubnis für den deutschen Markt darstellt.

Die Konsequenz für die Spielauswahl: Wer in Deutschland Craps online spielen will und dabei eine deutsche Lizenz sucht, bewegt sich in einem sehr kleinen Korridor – DIE SPIELBANK ist derzeit der einzige namentlich genannte Anbieter mit bestätigter Craps-Listings-Quelle unter den lizenzierten Häusern. Wer eine breitere Auswahl sucht, verlässt notwendig die Whitelist.

Acht Craps-Anbieter im Vergleich: was sie bieten und was sie nicht bieten

Die folgende Übersicht ordnet acht Anbieter, die in den Konsultations­quellen als Craps-tauglich oder craps-nah erschienen, nach ihrer Lizenz­lage. Die Spalten folgen ausschließlich den Recherchen; eine Lizenz ist hier keine Empfehlung und kein Qualitäts­urteil.

Anbieter Lizenzstatus (GGL-Whitelist) Craps-Verfügbarkeit Beworbene Konditionen
JackpotPiraten GGL-Whitelist – virtuelle Automatenspiele
BingBong GGL-Whitelist – virtuelle Automatenspiele
DIE SPIELBANK Whitelist – Landes­erlaubnis (Sachsen-Anhalt) Listings-Eintrag in Drittquellen
Merkur Whitelist – Online-Casinospiele, Land Schleswig-Holstein
Tipico Games GGL-Whitelist – virtuelle Automatenspiele
Wunderino GGL-Whitelist – virtuelle Automatenspiele
Ice Casino nicht in der GGL-Whitelist Listings-Eintrag in Drittquellen Einzahlungs­bonus Rollover 40×, Freispiele 35×
Slottica nicht in der GGL-Whitelist

Die Spalte „Beworbene Konditionen“ bleibt für sieben der acht Einträge leer, weil die recherchierten Quellen keine belastbaren Bonus- oder Umsatz­angaben für Craps-spezifische Angebote liefern. Ice Casino ist die einzige Marke, für die ein Rollover-Wert genannt wird – und dieser Wert stammt aus Sekundär­quellen, nicht von der Anbieter­seite selbst; er ist daher mit Vorbehalt zu lesen. Die Spalte ist ehrlicher halber leer, wo die Quellen nichts hergeben.

Drei Beobachtungen aus der Tabelle, die für eine eigene Einordnung nützlich sind:

Erstens: Unter den acht Einträgen haben drei eine Online-Casinospiel-Erlaubnis im weiteren Sinne (DIE SPIELBANK, Merkur, Tipico Karlsruhe) – und nur einer davon (DIE SPIELBANK) taucht in den Craps-Listings auf. Die Spielauswahl folgt nicht automatisch der Lizenz.

Zweitens: Eine reine Slot-Lizenz schließt Craps definitions­gemäß aus, selbst wenn ein Anbieter sonst ein umfangreiches Spiel­portfolio führt. BingBong listet nach eigener RTP-Übersicht rund 1.200 Spiele von mehr als 15 Herstellern – Craps ist nicht darunter, weil die Lizenz es nicht abdeckt.

Drittens: Die beiden Offshore-Marken (Ice Casino und Slottica) führen in keiner offiziellen deutschen Quelle Craps; Ice Casino taucht nur in Drittlistings auf, Slottica gar nicht. Ihr Status als „Craps-Anbieter“ ist damit bestenfalls eine Behauptung der Listings, nicht der Anbieter.

JackpotPiraten

JackpotPiraten wird von der DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH betrieben, demselben Unternehmen, das auch BingBong betreibt. Beide Plattformen teilen sich Inhaber, Lizenz­typ und Vertriebs­gebiet – bundesweit („länderübergreifend“) laut GGL-Whitelist. Die Erlaubnis deckt ausschließlich virtuelle Automatenspiele.

Craps ist im Programm nicht enthalten, und zwar nicht aus Mangel an Sortiment, sondern aus rechtlichen Gründen: Eine Slot-Erlaubnis deckt keine Tisch- und Live-Spiele ab. Wer Craps sucht, ist hier falsch, und wer Slots sucht, findet eine der zwei großen DGGS-Plattformen. Die RTP-Übersicht von BingBong mit rund 1.200 Spielen gibt einen Eindruck vom Sortiment, das JackpotPiraten strukturell ähnlich aufbaut.

Die Spielauswahl ist die eines reinen Slot-Anbieters; das ist weder ein Vor- noch ein Nachteil, sondern die direkte Folge der Lizenz. Spieler, die neben Slots auch Craps spielen möchten, müssen zusätzlich einen Anbieter mit Casinospiel-Erlaubnis nutzen.

BingBong

BingBong ist die zweite DGGS-Plattform und lizenz­technisch ein Zwilling von JackpotPiraten: gleicher Inhaber, gleiche Slot-Erlaubnis, gleiches Vertriebs­gebiet. Der Unterschied liegt im Spielebestand: BingBong listet nach eigener Angabe rund 1.200 Spiele von mehr als 15 Herstellern – ein anderer Katalog als auf JackpotPiraten, trotz gemeinsamer Betreiber­gesellschaft.

Craps ist auch hier nicht im Programm. Die Erlaubnis deckt es nicht ab. Wer BingBong nutzt, spielt Slots; wer Craps will, braucht einen Anbieter mit Casinospiel-Erlaubnis.

Die RTP-Übersicht ist als Information für Spieler nützlich, die wissen wollen, wie hoch die Auszahlungs­quoten der angebotenen Titel sind – eine Selbst­verständlichkeit bei lizenzierten Anbietern, aber bei Offshore-Marken keine Regel. Was die Plattform nicht abdeckt, ist Craps; das ist die einzige für diese Seite relevante Lücke.

DIE SPIELBANK

DIE SPIELBANK wird von der Sächsischen Spielbanken-GmbH & Co. KG betrieben; die Erlaubnis besteht nach Betreiber­angabe seit dem 03.11.2022 und wurde vom Landes­verwaltungs­amt Sachsen-Anhalt erteilt. Damit fällt die Plattform unter die Kategorie der Landes­erlaubnisse für Online-Casinospiele – genau jene Säule, unter die Craps regulierungs­technisch fällt.

Craps taucht in Dritt­listings auf, darunter Verschiedenen Drittanbietern. Ob es sich um einen RNG-Titel, einen Live-Tisch oder eine Mischform handelt, lässt sich aus den Listings nicht ableiten. Eine direkte Bestätigung durch den Anbieter selbst lag für diese Auswertung nicht vor.

Die Plattform ist unter den lizenzierten Anbietern die namentlich greifbarste Adresse für Craps – nicht weil sie als Craps-Casino beworben wird, sondern weil sie als einer der wenigen Anbieter mit Online-Casinospiel-Erlaubnis überhaupt Craps-Listings aufweist. Das macht sie für Craps-Spieler zur ersten Anlaufstelle, ohne sie zur einzigen zu erklären.

Merkur

Merkur wird von Merkur Bets Malta Limited betrieben, mit Zuständigkeit Schleswig-Holstein. Die Erlaubnis fällt damit in die Säule Online-Casinospiele – also jene Lizenzform, unter der Craps regulierungs­technisch zulässig wäre. Im Whitelist-Eintrag selbst wird Craps nicht eigens aufgeführt; eine Eigen­listung des Anbieters lag für diese Auswertung nicht vor.

Aus den verfügbaren Quellen ließ sich nicht belastbar ableiten, ob Craps im Spiel­portfolio von Merkur enthalten ist. Die Lizenz erlaubt es; die Quellen bestätigen es nicht. Wer bei Merkur spielt und Craps sucht, sollte das aktuelle Spiel­portfolio direkt beim Anbieter prüfen.

Merkur gehört zu den fünf Anbietern mit Online-Casinospiel-Erlaubnis. In dieser Gruppe ist die Spielauswahl tendenziell breiter als bei reinen Slot-Lizenzen, aber nicht jeder Casinospiel-Anbieter führt Craps im Sortiment.

Tipico Games

Tipico Games (games.tipico.de) wird von Tipico Games Limited betrieben. Die GGL-Whitelist führt den Eintrag unter virtuellen Automatenspielen, nicht unter Online-Casinospielen. Damit gilt dasselbe wie für JackpotPiraten und BingBong: Die Erlaubnis deckt Slots, nicht Tisch- und Live-Spiele – Craps ist im Programm nicht enthalten.

Wer Tipico aus dem Sportwetten­bereich kennt, verwechselt die Marke leicht mit Tipico Karlsruhe (Onlin­ecasino­spiele, Land Schleswig-Holstein). Es handelt sich um zwei verschiedene Konzessionen und zwei verschiedene Produkt­paletten: games.tipico.de ist der Slot-Auftritt, das Tipico-Online-Casino ist die separate Landes­lizenz. Craps ist, wenn überhaupt, beim Casino-Auftritt zu suchen, nicht bei Tipico Games.

Die Slot-Lizenz bedeutet für Craps-Spieler: kein Craps hier. Der Anbieter ist im Ranking enthalten, weil er zu den wenigen Whitelist-Marken gehört, die Spielern in Deutschland überhaupt zur Verfügung stehen – aber für die konkrete Suche nach Craps ist er nicht die Adresse.

Wunderino

Wunderino wird von Megapixel Entertainment Limited betrieben und führt eine GGL-Whitelist-Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele. Wie bei JackpotPiraten, BingBong und Tipico Games gilt: Eine Slot-Lizenz deckt keine Tisch- und Live-Spiele ab. Craps ist im Programm nicht enthalten.

Wunderino gehört zu den großen lizenzierten Slot-Plattformen in Deutschland, mit einem breiten Slot-Sortiment und typischen Slot-Anbieter­funktionen. Für Craps-Spieler ist das hier nicht der Ort.

Die Erlaubnis­lage ist klar; über eine zukünftige Erweiterung des Lizenz­umfangs auf Casinospiele lässt sich nur spekulieren, und zwar nicht auf Basis der hier vorliegenden Quellen. Aktuell ist die Plattform ein reiner Slot-Anbieter.

Ice Casino

Ice Casino wird laut Sekundär­quellen von WhiteBox B.V. mit Sitz in Curaçao (Company Number 155412) betrieben. Die Marke ist nicht in der GGL-Whitelist geführt – keine deutsche Erlaubnis, kein Anschluss an OASIS oder LUGAS. Für Spieler in Deutschland handelt es sich um ein nicht reguliertes Angebot.

Craps taucht in Dritt­listings wie games.evolution.com auf, was auf eine Evolution-basierte Live-Tisch-Integration hindeutet. Eine Bestätigung durch den Anbieter selbst lag für diese Auswertung nicht vor; die Listung in einem Drittanbieter-Verzeichnis ist kein Eigen­nachweis.

Bei den beworbenen Konditionen nennen Sekundär­quellen für den Einzahlungs­bonus einen Rollover von 40× und für Gewinne aus Freispielen 35×. Diese Werte sind mit Vorbehalt zu lesen – sie stammen nicht von der Ice-Casino-Seite selbst, sondern aus Such­ergebnis­zusammen­fassungen, und Rollover-Bedingungen können sich ohne Vorankündigung ändern. Craps trägt typischer­weise nur teilweise oder gar nicht zum Rollover bei; das hängt von der Spiel­gewichtung ab, die Ice Casino selbst festlegt.

Aus deutscher Sicht ist die Plattform ein Offshore-Angebot: kein Verbraucher­schutz nach GlüStV 2021, keine Sperr­datei, keine deutsche Einzahlungs­obergrenze. Das ist kein Werturteil über die Spiel­qualität, sondern eine Beschreibung des rechtlichen Status.

Slottica

Slottica wird laut Sekundär­quellen von Atlantic Management B.V. mit Sitz in Curaçao unter der Lizenz OGL/2024/1060/0472 betrieben. Die Marke ist nicht in der GGL-Whitelist geführt – keine deutsche Erlaubnis, kein OASIS-, kein LUGAS-Anschluss. Aus deutscher Sicht ist es ein nicht reguliertes Angebot.

Craps ließ sich in den für diese Auswertung konsultierten Quellen nicht als Spiel von Slottica nachweisen. Die Aufnahme in die Vergleichs­liste folgt daraus, dass Slottica zu den Offshore-Marken gehört, die im Recherche­pool genannt wurden; ob die Plattform tatsächlich Craps führt, ließ sich aus den verfügbaren Listings nicht ableiten.

Die Curaçao-Lizenz OGL/2024/1060/0472 ist eine ausländische Erlaubnis, die nach deutschem Recht keine Geltung für den deutschen Markt hat. Über Bonus­konditionen oder Spiel­gewichtungen lag keine belastbare Quelle vor.

Wie eine Craps-Runde funktioniert: Funktionsweise der Pass-Line-Wette

Craps wird mit zwei Würfeln gespielt. Eine Runde beginnt mit dem Come-Out-Wurf, dem Eröffnungs­wurf des Shooters (des werfenden Spielers). Auf diesen Wurf reagiert die Pass-Line-Wette sofort.

Nahaufnahme zweier rollender Würfel auf einem grünen Spieltisch.
Beim Come-Out-Wurf gewinnt die Pass-Line-Wette sofort bei einer 7 oder 11.

Was beim Come-Out-Wurf passiert

Beim Come-Out-Wurf gewinnt die Pass-Line-Wette sofort bei einer 7 oder 11 – dieses Ergebnis heißt „Natural“. Verliert sofort bei 2, 3 oder 12 – diese Würfe heißen „Craps“. Bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird die gewürfelte Zahl zum „Point“, und das Spiel wechselt in die Point-Phase.

Was in der Point-Phase passiert

In der Point-Phase wird so lange weiter gewürfelt, bis entweder der Point noch einmal fällt – dann gewinnt die Pass-Line-Wette – oder eine 7 fällt, bevor der Point erneut fällt – dann verliert die Pass-Line-Wette („Seven Out“). Andere Zahlen sind neutral: Sie ändern nichts an der Wette und lösen einen weiteren Wurf aus.

Auszahlung und Hausvorteil

Die Pass-Line-Wette zahlt 1:1 und trägt einen Hausvorteil von 1,41 %. Das ist einer der niedrigsten Hausvorteile, die es in einem Casino­spiel überhaupt gibt – vergleichbar mit europäischem Roulette mit einfachen Chancen.

Die Don’t-Pass-Wette ist das Gegenstück: Sie gewinnt beim Craps (2, 3), verliert beim Natural (7, 11) und wird bei einer 12 als „Push“ (Unentschieden) behandelt. Sie zahlt ebenfalls 1:1, aber mit einem leicht niedrigeren Hausvorteil von 1,36 %.

Weitere Grundwetten

Die Come-Wette folgt exakt den Regeln der Pass-Line-Wette, mit demselben Hausvorteil von 1,41 %; die Don’t-Come-Wette verhält sich spiegelbildlich mit 1,36 %. Beide Wetten werden nach ihrem Einsatz zu eigenständigen Wetten, die ihre eigene Point-Phase durchlaufen.

Eine Sonderstellung nehmen die Odds-Wetten ein. Sie werden hinter eine Pass- oder Come-Wette gesetzt und zahlen ohne eigenen Hausvorteil (0 %). Bei Point 4 oder 10 zahlen sie 2:1, bei Point 5 oder 9 zahlen sie 3:2, bei Point 6 oder 8 zahlen sie 6:5. Casino-Regeln begrenzen den Odds-Einsatz meist auf das 2- bis 10-Fache des Grundeinsatzes. Odds-Wetten sind der Grund, warum Craps in der Theorie zu den fairsten Casino­spielen gehört: Wer seine Einsätze konsequent mit Odds unterlegt, senkt den Gesamt-Hausvorteil seiner Wette.

Die teureren Wetten

Die Place-Wetten auf einzelne Zahlen zahlen unterschiedlich: 6 oder 8 zahlen 7:6 bei einem Hausvorteil von 1,52 %; 5 oder 9 zahlen 7:5 bei 4,00 %; 4 oder 10 zahlen 9:5 bei 6,67 %. Any Seven zahlt 4:1 bei 16,67 %, Any Craps liegt bei 11,11 %, Hardways-Wetten zwischen 9,09 % und 11,11 %, und die Wette „Yo“ (11) trägt 11,11 %. Die teuerste Einzelwette ist Snake Eyes / Crap 2 (Wurf 1-1) mit 13,89 % Hausvorteil, zahlt an manchen Tischen 30:1. Big 6 und Big 8 zahlen 1:1 (even money).

Die Spanne zwischen 1,36 % (Don’t-Pass) und 16,67 % (Any Seven) ist beim Craps besonders groß. Welche Wette ein Spieler wählt, entscheidet darüber, wie viel Prozent seines Einsatzes er im Schnitt verliert – und genau diese Spanne ist es, die Craps zu einem Spiel macht, in dem die Wettauswahl den Unterschied macht, nicht das Würfel­glück.

Was der Tisch vom Würfel verlangt: Setzfelder, Shooter und Rhythmus

Ein Craps-Tisch hat im Gegensatz zu Blackjack oder Roulette keine einzelne Spieler­position mit einer Hand­karte. Der Tisch ist ein gemeinsames Layout, auf dem jeder Spieler seine Chips vor sich auf das gewünschte Feld legt. Es gibt einen Stickman, der die Würfel ankündigt und die Einsätze einzieht, einen Boxman, der das Geschehen überwacht, und einen Dealer an jeder Tisch­seite, der die Einsätze bedient. Beim Online-Craps übernimmt die Software diese Rolle.

Der Shooter ist der Spieler, der die Würfel wirft. In einem Live-Casino wechselt der Shooter im Uhrzeiger­sinn; bleibt eine Runde unentschieden, behält der Shooter die Würfel. Beim Online-Craps übernimmt die Software das Werfen in der Regel automatisch, oft mit einem „Roll“-Button. Der Rhythmus einer Runde hängt davon ab, wie schnell gewürfelt wird – und genau hier setzt die 5-Sekunden-Regel des GlüStV 2021 an, die auch für Live-Tische gilt.

Die Setzfelder auf dem Layout sind nach Wette und Auszahlungs­verhältnis geordnet: Pass und Don’t Pass liegen als Bänder rechts und links neben dem Stickman; Come und Don’t Come liegen dahinter. Die Place-Wetten haben eigene Felder für 4, 5, 6, 8, 9 und 10; Big 6 und Big 8 liegen am Rand; die Proposition Bets – Any Seven, Any Craps, Hardways, Yo, Snake Eyes – liegen in der Tischmitte und sind die Wetten mit den höchsten Hausvorteilen.

Für einen Spieler, der Craps zum ersten Mal spielt, ist das Layout eine der größeren Hürden: 20 bis 30 mögliche Wetten auf einen Blick. Die Übersicht oben nennt nur die Wetten, die für die Frage, wie teuer oder günstig Craps ist, tatsächlich ins Gewicht fallen – und das sind die Wetten am Rand des Layouts, nicht die in der Mitte.

Wie viel ein Bonus wirklich kostet: die Rechnung hinter den Rollover-Zahlen

Ice Casino nennt für seinen Einzahlungs­bonus einen Rollover von 40× und für Gewinne aus Freispielen 35×. Was das in echten Einsätzen bedeutet, hängt von der Bonussumme und den Spielregeln ab. Die folgende Übersicht rechnet die Größenordnung durch, ohne einen konkreten Bonus zu nennen – die Rechnung gilt für jeden Bonus­typ, dessen Rollover und Spiel­gewichtung bekannt ist.

Bei einem angenommenen Bonus von 100 € und einem Rollover von 40× ergibt sich ein erforderlicher Gesamtumsatz von 100 € × 40 = 4.000 €. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von 1 € pro Wurf sind das 4.000 Würfe. Bei einem angenommenen 5-Sekunden-Intervall zwischen den Würfen ergibt das 4.000 × 5 Sekunden = 20.000 Sekunden, also rund 5,6 Stunden ununterbrochenes Spiel – ein Volumen, das die meisten Spieler in einer Session nicht erreichen.

Bei einem Bonus von 250 € und demselben Rollover sind es 10.000 Würfe bzw. rund 13,9 Stunden. Bei 500 € sind es 20.000 Würfe bzw. 27,8 Stunden. Die Rollover-Bedingung skaliert linear mit der Bonussumme, nicht mit dem Kontostand: Wer einen höheren Bonus nimmt, verlängert die erforderliche Spieldauer im selben Verhältnis.

Die Spiel­gewichtung – ob Craps zu 100 %, zu 20 % oder zu 0 % zum Rollover beiträgt – legt der Anbieter fest. Bei vielen Offshore-Casinos tragen Tischspiele einschließlich Craps nur einen Bruchteil zum Rollover bei, oft 10 % oder 20 %. Bei einem 20-%-Beitrag vervierfacht sich die effektive Rollover-Anforderung auf das 160-Fache des Bonus – aus 100 € Bonus werden dann 16.000 € erforderlicher Umsatz, aus 5,6 Stunden werden 22,2 Stunden. Diese Verschiebung wird in der Werbung nicht erwähnt; sie steht in den AGB.

Die zweite Komponente ist der erwartete Verlust während des Rollover-Spiels. Bei einem Slot-RTP von 96 % und 4.000 € Einsatz liegt der erwartete Verlust bei 4.000 € × (1 − 0,96) = 160 €; bei einem Tischspiel-RTP von 99 % (Pass-Line ohne Odds) sind es 4.000 € × 0,01 = 40 €. Der Rollover verlangt also nicht nur Zeit, sondern kostet auch Geld – und zwar umso mehr, je niedriger der RTP des gewählten Spiels ist.

Für Craps-spezifische Boni gilt: Sie sind selten, und wenn, dann mit strengen Auflagen. Die Rechnung oben ist als Größenordnung zu lesen, nicht als Vorlage für eine bestimmte Aktion. Sie zeigt vor allem eines: Ein Rollover ist kein Geschenk, sondern ein Mietvertrag über Spielzeit, dessen Miete der erwartete Verlust ist.

Die Lizenztypen und Lizenzlage in Deutschland: was GGL- und Landes­erlaubnisse unterscheidet

Die deutsche Lizenz­landschaft für Online-Glücksspiel teilt sich in zwei Säulen, die im selben Gesetz (GlüStV 2021) verankert sind, aber von verschiedenen Behörden vergeben werden.

Die GGL-Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele wird von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder in Halle/Saale erteilt und gilt bundesweit. Sie umfasst Online-Slots und nichts sonst. Wer eine solche Erlaubnis hält, darf keine Tisch- und Live-Spiele anbieten und sich nicht „Online-Casino“ nennen.

Die Landes­erlaubnis für Online-Casinospiele wird nicht von der GGL, sondern von einem einzelnen Bundesland erteilt – etwa Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt – und gilt in der Regel bundesweit, sofern das Land eine entsprechende Öffnungsklausel anwendet. Sie umfasst Tisch- und Live-Spiele, und Craps fällt in ihren Geltungs­bereich. Die Zahl solcher Erlaubnisse ist klein: Die GGL-Whitelist führt nur 5 Einträge.

Eine dritte Form – Sportwetten – ist hier nicht relevant, weil Craps kein Sportereignis ist. Die fünf Anbieter mit Online-Casinospiel-Erlaubnis sind die einzige Säule, unter der Craps regulierungs­technisch zulässig wäre; ein Anbieter mit reiner Slot-Erlaubnis kann Craps nicht anbieten, auch wenn er es wollte.

Die GGL veröffentlicht eine Whitelist, keine Blacklist. Wer nicht in der Whitelist steht, ist nicht automatisch „illegal“ im Sinne des Gesetzes – die GGL selbst spricht nur davon, dass die Marke „nicht in der Whitelist geführt“ ist. Die rechtliche Bewertung als „unerlaubtes Glücksspiel“ ergibt sich aus §§ 284, 285 StGB und aus den glücksspiel­rechtlichen Verbots­tatbeständen; sie ist nicht an die Whitelist gebunden.

Aus der Whitelist selbst lässt sich also zweierlei ableiten: Eine Marke, die dort steht, hat eine deutsche Erlaubnis (entweder Slot oder Casinospiel); eine Marke, die nicht dort steht, hat keine deutsche Erlaubnis. Welche Erlaubnis genau vorliegt, sagt die Liste über die Zuordnung zu g-id 3 (Online-Casinospiele), g-id 5 (Sportwetten), g-id 6 (Virtuelle Automatenspiele) oder g-id 7 (Online-Poker).

Wie ein Spieler die Anbieter vergleicht: Lizenz, Spielauswahl, Schutz

Der Vergleich von Craps-Anbietern in Deutschland läuft auf drei Achsen, die nicht alle Anbieter gleich gut bedienen.

Die erste Achse ist die Lizenz. Wer eine deutsche Erlaubnis für Online-Casinospiele vorweisen kann, hat den engsten rechtlichen Rahmen – mit OASIS, LUGAS, dem 1.000-€-Einzahlungs­limit, der 5-Sekunden-Regel, dem Parallel­spiel-Verbot und der Pflicht zur KYC vor dem ersten Einsatz. Wer nur eine Slot-Erlaubnis hat, fällt in dieselbe Schutz­struktur, kann aber kein Craps anbieten. Wer keine deutsche Erlaubnis hat, ist an diese Strukturen nicht gebunden.

Die zweite Achse ist die Spielauswahl. Lizenzierte Anbieter mit Casinospiel-Erlaubnis können Craps anbieten; ob sie es tun, hängt vom eigenen Portfolio ab. DIE SPIELBANK ist derzeit der einzige namentlich genannte Anbieter mit Craps-Listings in den konsultierten Quellen. Ice Casino (Offshore) führt Craps in Dritt­listings; Slottica (Offshore) ließ sich in dieser Hinsicht nicht nachweisen.

Die dritte Achse ist der Schutz des Spielers. Lizenzierte Anbieter sind an OASIS und LUGAS angeschlossen; Spieler mit Selbst­sperre können dort nicht spielen, und das 1.000-€-Limit gilt anbieter­übergreifend. Offshore-Marken haben eigene Limits und eigene Sperr­systeme – manche sorgfältig, manche weniger –, aber sie sind an die deutsche Infra­struktur nicht angebunden. Für Spieler, die ihre Ausgaben bündeln und ihre Sperre zentral verwalten wollen, ist die deutsche Lizenz die einzige Adresse.

Die drei Achsen sind nicht unabhängig voneinander. Eine breitere Spielauswahl findet sich eher bei Offshore-Marken, aber dort fehlt die deutsche Lizenz; eine schmalere Spielauswahl bei lizenzierten Anbietern, dafür mit vollem Schutz. Welche Achse ein Spieler höher gewichtet, hängt davon ab, was ihm wichtiger ist – Craps-Verfügbarkeit oder deutscher Verbraucher­schutz.

Was bleibt – und was offen bleibt

Was bleibt: Craps ist in Deutschland ein Nischen­spiel, das nicht unter der bundesweiten Slot-Erlaubnis steht, sondern unter die kleine Säule der Online-Casinospiel-Landes­erlaubnisse. Unter den acht in dieser Auswertung betrachteten Anbietern hat DIE SPIELBANK als einziger lizenzierter Anbieter Craps-Listings in Dritt­quellen; die übrigen vier Anbieter mit Casinospiel-Erlaubnis ließen sich in dieser Hinsicht nicht abschließend bewerten. Drei Marken mit reiner Slot-Erlaubnis können Craps definitions­gemäß nicht anbieten; zwei Offshore-Marken führen Craps bestenfalls in Dritt­listings.

Was offen bleibt: Die Craps-Verfügbarkeit bei Merkur Bets Malta, NOVOLINE, Skill On Net und Tipico Karlsruhe ist nicht aus den verfügbaren Quellen belegbar – weder als „vorhanden“ noch als „nicht vorhanden“. Eine direkte Anbieter­bestätigung stand für diese Auswertung nicht zur Verfügung. Wer dort spielt und Craps sucht, muss das aktuelle Portfolio direkt prüfen. Auch die Spiel­form – RNG, Live-Tisch oder Hybrid – ließ sich aus den konsultierten Quellen nicht ableiten.

Die Mechanik der Pass-Line-Wette steht dagegen fest: Natural (7, 11) gewinnt sofort, Craps (2, 3, 12) verliert sofort, andere Zahlen eröffnen die Point-Phase, in der die Pass-Line-Wette gewinnt, wenn der Point vor der 7 wieder­holt wird. Der Hausvorteil von 1,41 % macht die Wette zu einer der günstigsten im Casino; mit Odds-Wetten dahinter sinkt er Richtung Null.

Wer Craps in Deutschland online spielen will, hat derzeit einen kleinen Korridor an lizenzierten Anbietern und einen breiteren Korridor an Offshore-Marken. Die Wahl zwischen ihnen ist keine Frage der Spiel­qualität, sondern eine der Lizenz – und damit des Schutzes, der mit der Lizenz verbunden ist.

Häufige Fragen zu Craps in deutschen Online-Casinos

Ist Craps in deutschen Online-Casinos legal spielbar?

Craps fällt unter die Kategorie Online-Casinospiele, nicht unter virtuelle Automatenspiele. Lizenzierte Anbieter mit einer entsprechenden Landes­erlaubnis – derzeit namentlich DIE SPIELBANK greifbar – dürfen Craps anbieten; die übrigen Anbieter mit reiner Slot-Lizenz dürfen es nicht. Offshore-Marken ohne deutsche Erlaubnis sind aus deutscher Sicht unerlaubtes Glücksspiel.

Wann gewinnt die Pass-Line-Wette beim Come-Out-Wurf sofort?

Beim Come-Out-Wurf gewinnt die Pass-Line-Wette sofort bei einer 7 oder 11 – dieses Ergebnis heißt „Natural“. Fällt eine andere Zahl, beginnt die Point-Phase und die sofortige Entscheidung entfällt.

Bei welchen Würfelzahlen verliert die Pass-Line-Wette sofort?

Beim Come-Out-Wurf verliert die Pass-Line-Wette sofort bei 2, 3 oder 12 – diese Würfe heißen „Craps“. Bei 12 wird in manchen Varianten auch „Push“ (Unentschieden) angesetzt; das hängt von der Don’t-Pass-Wette ab.

Was bedeutet der Begriff Come-Out-Wurf beim Craps?

Der Come-Out-Wurf ist der Eröffnungs­wurf einer Runde, geworfen vom Shooter. Auf ihn reagiert die Pass-Line-Wette sofort (Natural oder Craps), oder er bestimmt den Point für die anschließende Phase.

Gibt es Craps als Live-Tisch in deutschen Online-Casinos?

Live-Tische unterliegen derselben Lizenz­logik wie RNG-Craps – sie fallen unter die Online-Casinospiel-Erlaubnis eines Landes. Ob ein Anbieter Live-Craps führt, hängt vom Portfolio ab; in den verfügbaren Quellen ließ sich kein eindeutiger Live-Craps-Tisch unter den lizenzierten Anbietern nachweisen.

Welche Grundwetten gibt es beim Craps neben der Pass-Line?

Neben Pass und Don’t Pass gibt es Come und Don’t Come (mit eigener Point-Phase), Place-Wetten auf einzelne Zahlen, Odds-Wetten hinter Pass und Come (ohne Hausvorteil) sowie Proposition Bets wie Any Seven, Any Craps und Hardways, die deutlich höhere Hausvorteile haben.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Bonusseite”.

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